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 The Legend of Endoria

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Watershade
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BeitragThema: The Legend of Endoria   Fr Nov 02, 2007 1:21 am

Keuchend rannte sie durch den Wald, in der Linken ihren Bogen, in der Rechten ihren letzten Pfeil. Seit 2Tagen war sie ohne Pause auf der Flucht, dabei hatte der Auftrag so einfach angefangen.Ihre Gruppe Bogenschützen war ausgeschickt worden, um einen kleinen Spähtrupp der Orks, den Jäger im Nordwesten des Weisen Waldes entdeckt hatten, aufzuspüren und auszuschalten. Alles war nach Plan verlaufen, sie hatten das Basislager der Orks gefunden und bis zur Dämmerung mit dem Angriff gewartet. Die Schützen waren in den Bäumen in Stellung gegangen und der Scheinangriff hatte einwandfrei funktioniert. Die Orks waren aus dem Lager in den Wald und damit ins Schussfeld gestürmt. Die zurückgebliebene Wache war kein Problem und würde erledigt werden sobald die anderen ausgeschaltet waren. Doch dann...
To be continued
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Watershade
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BeitragThema: Re: The Legend of Endoria   Fr Nov 02, 2007 10:56 am

Ein Schauer lief über ihren Rücken, als sie sich erninnerte. Sie hatten gerade angefangen, die Orks zu beschießen, als sich plötzlich ein Schatten über das gesamte Gebiet legte. Eine dunkle Gestalt trat auf die Lichtung, auf der sich die Orkkrieger versammelt hatten und als sie diese erreichte überragte alle anderen. Plötzlich warf der neue Gegner seinen Mantel ab und ihr wurde bewusst, dass es eine Falle gewesen war. Es war keine einfache Patroullie, es war ein Begleittrupp für einen Großmeister aus dem Tempel der Sekte. Der Magier sah sich kurz um, dann griff er an. Ein gewaltiger Feuerball hatte ihre Schwester Dendra und 3andere von ihrem Ast geworfen. Sie hatte noch gesehen, wie Dendra 20m tiefer auf dem schneebedeckten Boden aufschlug, bevor sie einen vergifteten Pfeil auf den neuen Gegner abschoss. Das Gift daran tötete jedes Lebewesen innerhalb von Sekunden aber ein magischer Schild umgab ihr Ziel und der Pfeil prallte wirkungslos daran ab. Innerhalb der nächsten Minute tötete der Magier über 30 weitere Schützinnen. Neara wurde klar, dass sie nichts ausrichten konnte und griff wieder die Orkkrieger an, die immer noch auf der Lichtung standen. Nach einer weiteren Minute war nur noch eine handvoll Kriegerinnen übrig. Sie mussten fliehen. Die Orks hatten die Verfolgung aufgenommen und im Laufe des ersten Tages hörte Neara immer wieder die Schreie ihrer Freundinnen, die durch den Wald hallten und erwischt worden waren. Immer wieder hatte sie ihre Gegner im Lafen beschossen und auch einige von ihnen getötet aber das schien die Übrigen nur noch mehr anzuspornen. Doch bald musste sie aufhören, da ihr Pfeilvorrat zu Ende ging.


Hier Teil2 von vielen
To Be Contiued


Zuletzt von am Sa Nov 03, 2007 7:36 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Watershade
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BeitragThema: Re: The Legend of Endoria   Fr Nov 02, 2007 7:00 pm

Ohne zu wissen, wo sie gerade war floh sie einfach weiter, immer in der Gewissheit, dass hinter ihr mindestens 20 Jäger waren und sie die Beute. Der 2.Tag nach der Schlacht neigte sich dem Ende zu und Neara hatte immer noch keine Nachricht von einer anderen Überlebenden der Katastrophe. Plötzlich hörte sie ein Knacken direkt neben sich und fuhr herum, den Dolch zum zustechen bereit in der Hand doch es war nur ein kleines Tier auf Futtersuche. Eine Hand packte ihre Schulter und zog sie herum. Erschrocken schrie sie auf, nur um gleich darauf erneut einen Schrei auszustoßen, als sie sah, in welchem Zustand Dendra war. Ihre Rüstung war an der linken Seite verbrannt, von ihrem Schild, mit dem sie versucht hatte sich zu schützen, war nur noch die Armschnalle übrig. Ihr Haar war versengt und ihr Arm, der von Brandblasen übersäht war, hing in einem unnatürlichen Winkel an ihrer Seite. Bevor Neara irgendetwas sagen konnte brach Dendra bewusstlos zusammen. Jetzt hatte Neara richtig Probleme. Die Orkspäher konnten sie jederzeit einholen und Dendra konnte nicht mehr weiterlaufen. Es war sowieso ein Wunder, dass sie es so weit geschafft hatte. Sie musste sich schnell was einfallen lassen, sonst würden sie nicht mehr lange leben. In einigen hundert Metern konnte sie schon die Orkjäger hören, die sie seit 2tagen jagten. Doch ihr wollte einfach keine Taktik einfallen, die sie jetzt noch retten konnte. Die Orks waren mittlerweile auf Schussweite an sie herangekommen. Sie hob ihren Bogen, legte den Pfeil an und konzentrierte sich. Es würde der letzte Schuss ihres Lebens sein und sie wollte, dass es auch ihr bester war. Ruckartig öffnete sie sie die Augen und schoss...

To Be Continued...
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Watershade
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BeitragThema: Re: The Legend of Endoria   Sa Nov 03, 2007 10:56 am

Seit 2Tagen jagte Krishnak, der Anführer der Orks schon diese eine Kriegerin. Sie hatte mehrere Soldaten getötet doch seit einigen Stunden war nichts mehr passiert und er hatte immer noch knapp 50 gute Soldaten unter seinem Kommando. Vor wenigen Minuten hatten
er und seine Männer 2Schreie gehört, die eindeutig von der Kämpferin stammten, also hatte er seine Männer anhalten lassen, um einen Spähtrupp vorauszuschicken, falls es eine Falle war. Er hörte ein kurzes Surren, ein dumpfer Stoß traf seine Brust, höllischer Schmerz durchfuhr seinen Körper und es wurde dunkel.

Neara setze sich hinter einen Felsblock, bettete Dendras Kopf in ihren Schoß und strich ihr über die Haare. In wenigen Minuten würde all das vorbei sein. Alles wofür sie gekämpft hatte war nun egal. Sie wusste nicht, wie lange sie so verweilt war als sie das Geräusch von 2 Pferden vernahm. Sie hörte, wie sie näherkamen und vor ihr anhielten. Langsam blickte sie auf und erwartete, jeden Moment von einem Schwert getroffen zu werden. Doch statt einem Ork erblickte sie einen großgewachsenen Krieger auf einem schneeweisen Pferd, der von einem zweiten Krieger mit braunem Pferd begleitet wurde. Einer der Krieger warf ihr einen Köcher mit Pfeilen zu, dann ritten sie weiter auf die Orks zu. Neara stand auf, legte Dendras Kopf auf ein Moospolster und lief den beiden hinterher. Als sie noch 50Meter von den Orks entfernt war kletterte sie auf einen Baum und begann, die Orkgruppe zu beschiessen. Nach dem dritten Pfeil hatten die beiden Krieger die Gegner erreicht und begannen, sie niederzumetzeln. Nach wenigen Minuten war es vorbei. Erleichtert atmete Neara auf, sprang von ihrem Ast und lief zurück zu Dendra um sie zu versorgen. Kurz darauf kamen auch die beiden Krieger zurück. Sie warteten wortlos, bis Neara Dendras Wunden versorgt hatte. Einer der beiden half ihr, Dendra auf das braune Pferd zu setzen, wo sie von dem anderen Krieger gut festgehalten wurde. Neara setzte sich auf auf das andere Pferd hinter den zweiten Krieger und sie ritten los.
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Watershade
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BeitragThema: Kapitel I   Sa Nov 03, 2007 11:00 am

Ungeduldig lief Shia auf und ab. Die Ninja, die sie ausgeschickt hatte, um den von einer Gruppe Jäger gemeldeten Orkspähtrupp zu vernichten, hatten sich seit 2tagen nicht gemeldet.
Es waren sehr gute Bogenschützinnen darunter gewesen und die Rückmeldung hätte spätestens gestern erfolgen müssen.Sie hörte schnelle Schritte im Gang und ging zur Tür.
Ein Bote kam in den Raum geeilt und blieb keuchend vor Shia stehen. Nachdem er mehrmals tief durchgeatmet hatte überreichte er der Großmeisterin des Ninjaorden eine Schriftrolle. Diese packte sie, brach das Siegel auf und begann zu lesen. Nach wenigen Zeilen begann sie zu erbleichen und ihre Hände begannen zu zittern. Als sie am Ende angelangt war rief sie den Boten und beauftragte ihn, sofort alle Ratsmitglieder einzuberufen.Dann trat sie auf den Balkon und blickte über die Straßen von Amaranth. Wenn ihre Befürchtungen zutrafen, könnte dieses Bild bald der Vergangenheit angehören.
„Das kann nicht wahr sein. Ich weigere mich, diese Geschichte zu akzeptieren“. Mathaius Worte dröhnten in der Ratshalle. Shias Bericht hatte alle geschockt. „Und doch ist es wahr. Ich kann es beweisen.“ In Shias Stimme lag nicht ein Hauch von Zweifel. „Nun, dann bin ich mal gespannt, was du uns zeigen willst. Eine Schriftrolle. Eine Leiche.“Mathaius Lachen hätte Shia normalerweise zur Weisglut getrieben, doch heute sollte es anders sein. Sie ging zur Tür und kam mit einer zweiten Frau zurück. „Was soll das werden“,fragte Mathaius mit einem Grinsen auf den Lippen. “Das ist Dendra. Sie war dabei, als der Magierin Aktion trat.“ „Nicht schon wieder eine deiner Zeuginnen Shia.“ Shia nickte Dendra kurz zu und diese riss sich mit einer schnellen Bewegung das dunkle Tuch vom Körper, welches bisher die Reste ihrer verbrannten Rüstung und ihre mit Brandblasen übersähte linke Körperhälfte bedeckt hatte. Einige Ratsmitglieder wandten sich entsetzt ab, andere erbleichten. Das hochmütige Grinsen verschwand von Mathaius Gesicht.“Das das das ist unmöglich.“ „Nein. Es ist die Realität.“.
Nach mehreren Stunden kam Shia zurück in ihr Gemach. Dendra wartete dort bereits auf sie. Mittlerweile war sie bei einer erfahrenen Heilerin gewesen und ihre Verbrennungen waren nur noch als rötliche Flecken auf der Haut zu erkennen. Morgen würde wieder alles verheilt sein. Nur die versengten Haare würden noch einige Zeit zum nachwachsen benötigen. Die beiden umarmten sich kurz. „Danke, dass du solange gewartet und deine Verletzungen ertragen hast. Ohne deine Hilfe wäre es mir nicht möglich gewesen, den Rat zu überzeugen. Lass uns essen. Deine Schwester wartet schon.“ Die beiden gingen ins Esszimmer wo Neara schon an einem Tisch saß und auf die beiden wartete.
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Watershade
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BeitragThema: Re: The Legend of Endoria   So Nov 04, 2007 9:30 am

Kapitel II: Angriff auf den Feuertempel

Während Shia den Hohen Rat in der Hauptstadt über die neue Bedrohung informierte stand Reia auf dem höchsten Turm des Drachentempels. Sie waren schon öfter mit Orkangriffen konfrontiert gewesen, da der Tempel nur zwei Tagesmärsche vom Grenzgebiet entfernt war. Doch noch nie zuvor hatten die Orks versucht, ihren Angriff zu verheimlichen. Diesmal verhüllte ein dicker Nebel die Sicht auf die Orkarmee. Es war eine vollkommen neue Technik, die die Orks bisher nicht eingesetzt hatten. Beunruhigt wandte sie sich ab und sah die Sorge in Thibors Augen. Thibor war der Anführer der Drachengarde, der Eliteeinheit des Elbenreichs, die den Tempel bewachten, der die Quelle der Magie und damit der Macht der Elben war. Sie hatten 5Spähtrupps ausgeschickt aber keiner war zurückgekommen. Alle waren sie im Nebel verschwunden. Als Reia wieder nach Norden sah erschien am Horizont ein einzelner Reiter.
Zwei Stunden später ritt der Bote durch das Stadttor. Er war schwarz. Alles an ihm war schwarz. Unter seiner Kapuze konnte Reia kein Gesicht erkennen und als der Gesandte seine Hand zum Gruß hob erinnerten sie die Finger mehr an ein Skelett als an ein lebendiges Wesen. Dennoch ging sie ihm entgegen, um zu hören, was für Nachrichten er brachte. Doch der Bote stand nur wortlos da. Nach einigen Minuten griff der Bote in seine Satteltasche. Sofort zogen mehrere Krieger ihre Waffen doch der Bote zog nur einen großen Sack heraus, warf ihn Reia vor die Füsse und stieg auf sein Pferd. Bevor er sich umwandte und aus der Stadt galoppierte rief er noch:“Das war erst der Anfang!“. Alle blickten ihm nach wie er in der Ferne verschwand. Thibor bückte sich und hob den Sack auf. Dann zog er sein Schwert und schnitt ihn mit einer schnellen Bewegung auf. Heraus fielen die Köpfe der Späher. Wortlos wandte Reia sich ab und ging zurück in den Tempel.
Sofort schrieb sie eine Nachricht für Mathaius. Er musste mehr Soldaten zur Unterstützung schicken. Es befand sich sowieso nur eine Mindestbesatzung im Tempel, da der Rest in Gefechte mit Orks im Nordwesten des Reiches verwickelt war. Die Schamaninnen konnten zwar auch kämpfen und besaßen eine mächtige Angriffs- und Heilmagie aber sie waren auf die Unterstützung von Kriegern im Kampf spezialisiert und hatten keine schweren Rüstungen. Bei Angriffen auf entfernte Ziele waren sie ausgezeichnet aber einem direkten körperlichen Angriff hatten sie nichts entgegenzusetzen. Sie gab den Brief Alayah, einer guten und tapferen Schamanin die außerdem eine exzellente Reiterin war. Diese wartete bereits auf ihrem schneeweisen Pferd vor dem Hauptgebäude. Nachdem sie den Brief erhalten hatte ritt sie sofort los. Es würde trotzdem 8Tage dauern, bis sie die Hauptstadt Amaranth erreichen würde. Hoffentlich hatten sie noch so lange Zeit.
Zwei Tage nachdem Alayah den Tempel verlassen hatte stand Reia wieder mit Thibor auf Turm. Und genau wie vor zwei Tagen erschien wieder ein Reiter im Nebel. Doch diesmal war er nicht allein. Reihe um Reihe erschien das Orkheer im Nebel. Es waren Zehntausende, die über die große tote Ebene in Richtung Tempel zogen. Auch der Klang ihrer Kriegstrommeln war jetzt deutlich zu hören. Am Ende des nächsten Tages waren sie nur noch 1Wegstunde von den Mauern entfernt. Keiner hatte in dieser Nacht geschlafen. Das monotone Dröhnen der Trommeln hatte alle wachgehalten. Die Orks hatten mittlerweile mit der Errichtung eines Walls begonnen. Nach einem weiteren Tag war dieser bereits fertiggestellt. Innerhalb eines Tages hatten die Orks einen 5Kilometer langen Wall errichtet und davor einen Graben ausgehoben. Darin hatten sie Lange Holz- und Eisenstäbe aufgestellt. Ebenfalls eine Taktik, die sie bisher nicht benutzt und gekannt hatten. Dadurch blieben ihnen 2Optionen. Entweder sie liesen sich auf eine Belagerung ein oder sie versuchten einen konzentrierten Angriff auf einen schwachen Punkt im Wall. Doch sie hatten keine Vorräte, da sie ihre Nahrung alle paar Tage von Bauern geliefert bekamen. Für einen Ausfall fehlten ihnen Soldaten und Ausrüstung. Die Schamanen könnten mit Feuerzaubern ein Loch in den Wall reißen, aber um durch die Reihen der Orks zu brechen bräuchten sie stärkere Rüstungen, Bogenschützen und große Metallschilde. Doch sie hatten nichts von alldem. Alayah würde die Hauptstadt in frühestens 5Tagen erreichen. Bis Mathaius ein Heer mobilisiert hätte würden weitere 2Tage vergehen. Dann nochmal 10Tage, bis sie frühestens mit Unterstützung rechnen konnten. Doch Mathaius würde mindestens einen Tag Pause machen müssen, um nicht mit erschöpften Männern in die Schlacht ziehen zu müssen. 18Tage. Ihre Vorräte würden bei strenger Rationierung nur noch 3Tage reichen. Sie mussten kämpfen. Schweren Herzens machte sie sich auf, um mit Thibors Taktikern eine Strategie auszuarbeiten die einen möglichst großen Schaden bei den Orks anrichten würde.
Während das Orkheer den Feuertempel belagerte ritt Alayah so schnell sie konnte in die Stadt. Als sie dort ankam wurde sie bereits von Mathaius persönlich erwartet. Er führte sie sofort ins Hauptquartier während sich ein Stallbursche um ihr ausgelaugtes Pferd kümmerte.
Im Gebäude kamen sie in einen großen Saal mit mit einem gewaltigen Tisch, der von Karten übersäht war. Um ihn herum stand ein Duzend Männer und diskutierten über weiteres Vorgehen. Als sie eintraten wurde es still. „Das ist Alayah. Sie kommt mit einer wichtigen Nachricht vom Feuertempel.“ Nachdem sie kurz die Situation zum Zeitpunkt ihrer Abreise geschildert hatte, übergab sie Mathaius Reias Brief. Dieser las ihn schnell, dann rief er einen General zu sich und gab ihm den Auftrag das gesamte verfügbare Heer zusammenzurufen und marschbereitschaft herzustellen. Nachdem sich der General entfernt hatte gingen sie zum Tisch, auf dem mittlerweile eine Karte des Tempelgebiets lag. Bis in die frühen Morgenstunden planten sie verschiedene Angriffs- und Verteidigungsstrategien. Nach 2Tagen setze sich das Heer bei Sonnenaufgang in Bewegung, doches wurde Nachmittag, bis der letzte Trupp abmarschierte.
Reia lag gerade auf ihrem Bett und versuchte zu schlafen als eine Explosion sie aufschrecken lies. Sie eilte zum Fenster, um zu sehen, was passiert war aber noch bevor sie es erreichte ging die Tür auf und Thibor kam herein. Er war bleich im Gesicht und seine Hände zitterten. Von seiner Stirn rann Blut. Reia machte eine kurze Handbewegung und murmelte etwas unvertändliches, woraufhin die Wunde verheilte und Thibors Gesicht schon wider besser aussah als noch vor ein paar Sekunden. Fragend sah sie ihn an, doch er nahm sie wortlos an der Hand und führte sie auf einen kleinen Nebenturm, von dem man eine einigermaßen gute Übersicht hatte. Ihr stockte der Atem. Was sie dort sah hatte seit 800Jahren keiner zu Gesicht bekommen.
Vor der Mauer standen 5dunkle Gestalten, doch ihre Hände strahlten ein gleisendes Licht aus, welches von Bällen aus reiner Energie erzeugt wurde. Einer dieser Bälle traf ein kleineres Gebäude. Das Haus verschwand in einer gewaltigen Staubwolke, gefolgt von einer ohrenbetäubenden Explosion. Die Orks waren nicht länger ihre Hauptsorge. Viel schlimmer war, das Schwarzmagier beschlossen hatten, ihren Tempel im Orkgebiet zu verlassen und sich zum ersten Mal in der Geschichte in den Konflikt zwischen Elben und Orks einzumischen. Alle paar Sekunden schlug eine dieser Kugeln im Tempel ein. Doch dann hörten die Magier auf und zogen sich zurück. „Den ersten Angriff scheinen wir überstanden zu haben.“ Thibors Worte hallten durch Reias Kopf. Es war einfach zu unwahrscheinlich, dass der Angriff schon vorbei war. Als sie nach oben zu den Sternen sah bemerkte sie einen dunklen Schatten in der Luft. Sie rieb sich die Augen. Aber es war keine Täuschung, etwas flog über dem Tempel herum. Im nächsten Moment sah sie, wie der Schatten sich vergrößerte. Blitzschnell sties sie Thibor zur Seite und sprang hinterher. Doch es war bereits zu spät. Eine gewaltige Klaue umfasste ihren Körper und zog sie hinauf in die Luft.
Thibor fühlte einen harten Stoß und stürzte ins Treppenhaus. Noch während er fiel hörte er Reias erstickten Schrei, als sie gepackt wurde. Als er sah, dass das Monster begann, die Tempelmauern einzureißen stürmte er die Treppe hinunter. Er war noch nicht unten angelangt, als ihm 2Orkkrieger entgegenkamen. Blitzschnell zog er sein Schwert und stach es dem ersten Ork ins Herz, als dieser zum Schlag ausholte. Auch den zweiten strecke er mit wenigen Hieben nieder. Als er aus der Tür trat hatte sich der Tempelvorhof bereits in ein Schlachtfeld verwandelt. Einige seiner Männer waren bereits tot und es war nur noch eine Frage der Zeit, bis die Orks endgültig die Kontrolle über das von dem fliegenden Monster vernichtete Mauertück haben würden. Auch die Schamaninnen kämpften tapfer und ihre Zauber erhellten das gesamte Schlachtfeld. Doch acuh sie hatten die ersten Verluste zu beklagen und der Strom an Orkkriegern wollte einfach nicht enden. Dann entdeckte er den fliegenden Dämon wieder. Er hatte sich auf einer Turmspitze niedergelassen und begann nun damit, seiner noch lebenden Beute das Herz herauszureißen.
Nachdem Reia von der fliegenden Bestie gepackt worden war hatte sie hilflos mit ansehen müssen, wie der Dämon die Festungsmauer zerstörte. Sie versuchte, sich durch Zauber zu befreien doch der eintige Effekt war, dass sich die Krallen noch enger um sie schlossen. Sie waren weitergeflogen auf ein Dach. Reia wusste aus alten Überlieferungen, dass der Dämon ihr zuerst das Herz herausreisen würde. Doch so leicht wollte sie nicht aufgeben. Sie begann., immer mehr Energie in ihrem Körper zu zu sammeln. Bevor er ihr Herz erreichen konnte, musste der Dämon den Griff seiner Klaue ändern. Reia nutzte sie Gelegenheit. Sie sprang hoch und krümmte sich zu einer Kugel zusammen. Dadurch wurde ihre Gesammelte Energie noch stärker komprimiert. Ein letzter Gedanke an ihre Schwester, dann streckte sie sich ruckartig aus und befreite die gesamte gespeicherte Energie.
Thibor sah, wie eine gewaltige Explosion den Himmel erhellte und verfolgte, wie der in Teile gerissene Dämon auf den Tempelvorhof stürzte. Reia hatte wirklich ihr bestes getan. Jetzt würde er es ihr gleich tun. Mit einem Schrei stürzte er sich in die Schlacht.
Die Hälfte seiner Tempelgarde war bereits tot oder kampfunfähig und auch die Reihen der Schamanen lichteten sich in immer schnelleren Tempo. Er entdeckte seinen jüngeren Bruder Theran und sah voller Stolz, wie dieser 7Orks gleichzeitig bekämpfte und siegte. Plötzlich tauchte hinter Theran ein wahrer Riese von Ork auf. Er war mindestens 3.5Meter groß und holte bereits zum Schlag aus während Theran noch zu seinem Bruder Thibor schaute. Thibor wusste, dass er seinen Bruder nicht mehr rechtzeitig erreichen konnte. Er nahm all seine Kraft zusammen und warf sein Schwert. Es traf den Ork mitten ins Herz. Er rannte zu seinem Bruder und zog sein Schwert aus der Leiche. Theran war anscheinend schon weitergelaufen.Dann entdeckte er seinen Bruder. Er hatte sich einen Haufen von 20 Orks gesucht und schon über die Hälfte zu Boden geschickt. Was Theran nicht gesehen hatte war, dass hinter der Orkgruppe ein Magier stand. Dieser hatte gerade einen Energieball geformt, um ein weiteres Gebäude zu vernichten, als er Theran auf sich zustürzen sah. Theran war sofort tot. Die Energie war so gewaltig, dass nichts von ihm übriggeblieben war. Nur sein Schwert, geschmiedet aus besonders hartem Stahl fiel auf den Boden.
Als einige Tage später Mathaius und sein Heer eintrafen, fanden sie nur noch Trümmer und Leichen. Das ewige Feuer Aseneths war erloschen.

Srry falls ich irgendwo nen Fehler gemacht hab. bitte einfach sagen. War die ganze nacht auf um das fertigzukriegen und ab einem gewissen punlt hilft auch Cola nicht mehr weiter
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BeitragThema: Re: The Legend of Endoria   So Nov 04, 2007 9:31 am

Kapitel II: Angriff auf den Feuertempel

Während Shia den Hohen Rat in der Hauptstadt über die neue Bedrohung informierte stand Reia auf dem höchsten Turm des Drachentempels. Sie waren schon öfter mit Orkangriffen konfrontiert gewesen, da der Tempel nur zwei Tagesmärsche vom Grenzgebiet entfernt war. Doch noch nie zuvor hatten die Orks versucht, ihren Angriff zu verheimlichen. Diesmal verhüllte ein dicker Nebel die Sicht auf die Orkarmee. Es war eine vollkommen neue Technik, die die Orks bisher nicht eingesetzt hatten. Beunruhigt wandte sie sich ab und sah die Sorge in Thibors Augen. Thibor war der Anführer der Drachengarde, der Eliteeinheit des Elbenreichs, die den Tempel bewachten, der die Quelle der Magie und damit der Macht der Elben war. Sie hatten 5Spähtrupps ausgeschickt aber keiner war zurückgekommen. Alle waren sie im Nebel verschwunden. Als Reia wieder nach Norden sah erschien am Horizont ein einzelner Reiter.
Zwei Stunden später ritt der Bote durch das Stadttor. Er war schwarz. Alles an ihm war schwarz. Unter seiner Kapuze konnte Reia kein Gesicht erkennen und als der Gesandte seine Hand zum Gruß hob erinnerten sie die Finger mehr an ein Skelett als an ein lebendiges Wesen. Dennoch ging sie ihm entgegen, um zu hören, was für Nachrichten er brachte. Doch der Bote stand nur wortlos da. Nach einigen Minuten griff der Bote in seine Satteltasche. Sofort zogen mehrere Krieger ihre Waffen doch der Bote zog nur einen großen Sack heraus, warf ihn Reia vor die Füsse und stieg auf sein Pferd. Bevor er sich umwandte und aus der Stadt galoppierte rief er noch:“Das war erst der Anfang!“. Alle blickten ihm nach wie er in der Ferne verschwand. Thibor bückte sich und hob den Sack auf. Dann zog er sein Schwert und schnitt ihn mit einer schnellen Bewegung auf. Heraus fielen die Köpfe der Späher. Wortlos wandte Reia sich ab und ging zurück in den Tempel.
Sofort schrieb sie eine Nachricht für Mathaius. Er musste mehr Soldaten zur Unterstützung schicken. Es befand sich sowieso nur eine Mindestbesatzung im Tempel, da der Rest in Gefechte mit Orks im Nordwesten des Reiches verwickelt war. Die Schamaninnen konnten zwar auch kämpfen und besaßen eine mächtige Angriffs- und Heilmagie aber sie waren auf die Unterstützung von Kriegern im Kampf spezialisiert und hatten keine schweren Rüstungen. Bei Angriffen auf entfernte Ziele waren sie ausgezeichnet aber einem direkten körperlichen Angriff hatten sie nichts entgegenzusetzen. Sie gab den Brief Alayah, einer guten und tapferen Schamanin die außerdem eine exzellente Reiterin war. Diese wartete bereits auf ihrem schneeweisen Pferd vor dem Hauptgebäude. Nachdem sie den Brief erhalten hatte ritt sie sofort los. Es würde trotzdem 8Tage dauern, bis sie die Hauptstadt Amaranth erreichen würde. Hoffentlich hatten sie noch so lange Zeit.
Zwei Tage nachdem Alayah den Tempel verlassen hatte stand Reia wieder mit Thibor auf Turm. Und genau wie vor zwei Tagen erschien wieder ein Reiter im Nebel. Doch diesmal war er nicht allein. Reihe um Reihe erschien das Orkheer im Nebel. Es waren Zehntausende, die über die große tote Ebene in Richtung Tempel zogen. Auch der Klang ihrer Kriegstrommeln war jetzt deutlich zu hören. Am Ende des nächsten Tages waren sie nur noch 1Wegstunde von den Mauern entfernt. Keiner hatte in dieser Nacht geschlafen. Das monotone Dröhnen der Trommeln hatte alle wachgehalten. Die Orks hatten mittlerweile mit der Errichtung eines Walls begonnen. Nach einem weiteren Tag war dieser bereits fertiggestellt. Innerhalb eines Tages hatten die Orks einen 5Kilometer langen Wall errichtet und davor einen Graben ausgehoben. Darin hatten sie Lange Holz- und Eisenstäbe aufgestellt. Ebenfalls eine Taktik, die sie bisher nicht benutzt und gekannt hatten. Dadurch blieben ihnen 2Optionen. Entweder sie liesen sich auf eine Belagerung ein oder sie versuchten einen konzentrierten Angriff auf einen schwachen Punkt im Wall. Doch sie hatten keine Vorräte, da sie ihre Nahrung alle paar Tage von Bauern geliefert bekamen. Für einen Ausfall fehlten ihnen Soldaten und Ausrüstung. Die Schamanen könnten mit Feuerzaubern ein Loch in den Wall reißen, aber um durch die Reihen der Orks zu brechen bräuchten sie stärkere Rüstungen, Bogenschützen und große Metallschilde. Doch sie hatten nichts von alldem. Alayah würde die Hauptstadt in frühestens 5Tagen erreichen. Bis Mathaius ein Heer mobilisiert hätte würden weitere 2Tage vergehen. Dann nochmal 10Tage, bis sie frühestens mit Unterstützung rechnen konnten. Doch Mathaius würde mindestens einen Tag Pause machen müssen, um nicht mit erschöpften Männern in die Schlacht ziehen zu müssen. 18Tage. Ihre Vorräte würden bei strenger Rationierung nur noch 3Tage reichen. Sie mussten kämpfen. Schweren Herzens machte sie sich auf, um mit Thibors Taktikern eine Strategie auszuarbeiten die einen möglichst großen Schaden bei den Orks anrichten würde.
Während das Orkheer den Feuertempel belagerte ritt Alayah so schnell sie konnte in die Stadt. Als sie dort ankam wurde sie bereits von Mathaius persönlich erwartet. Er führte sie sofort ins Hauptquartier während sich ein Stallbursche um ihr ausgelaugtes Pferd kümmerte.
Im Gebäude kamen sie in einen großen Saal mit mit einem gewaltigen Tisch, der von Karten übersäht war. Um ihn herum stand ein Duzend Männer und diskutierten über weiteres Vorgehen. Als sie eintraten wurde es still. „Das ist Alayah. Sie kommt mit einer wichtigen Nachricht vom Feuertempel.“ Nachdem sie kurz die Situation zum Zeitpunkt ihrer Abreise geschildert hatte, übergab sie Mathaius Reias Brief. Dieser las ihn schnell, dann rief er einen General zu sich und gab ihm den Auftrag das gesamte verfügbare Heer zusammenzurufen und marschbereitschaft herzustellen. Nachdem sich der General entfernt hatte gingen sie zum Tisch, auf dem mittlerweile eine Karte des Tempelgebiets lag. Bis in die frühen Morgenstunden planten sie verschiedene Angriffs- und Verteidigungsstrategien. Nach 2Tagen setze sich das Heer bei Sonnenaufgang in Bewegung, doches wurde Nachmittag, bis der letzte Trupp abmarschierte.
Reia lag gerade auf ihrem Bett und versuchte zu schlafen als eine Explosion sie aufschrecken lies. Sie eilte zum Fenster, um zu sehen, was passiert war aber noch bevor sie es erreichte ging die Tür auf und Thibor kam herein. Er war bleich im Gesicht und seine Hände zitterten. Von seiner Stirn rann Blut. Reia machte eine kurze Handbewegung und murmelte etwas unvertändliches, woraufhin die Wunde verheilte und Thibors Gesicht schon wider besser aussah als noch vor ein paar Sekunden. Fragend sah sie ihn an, doch er nahm sie wortlos an der Hand und führte sie auf einen kleinen Nebenturm, von dem man eine einigermaßen gute Übersicht hatte. Ihr stockte der Atem. Was sie dort sah hatte seit 800Jahren keiner zu Gesicht bekommen.
Vor der Mauer standen 5dunkle Gestalten, doch ihre Hände strahlten ein gleisendes Licht aus, welches von Bällen aus reiner Energie erzeugt wurde. Einer dieser Bälle traf ein kleineres Gebäude. Das Haus verschwand in einer gewaltigen Staubwolke, gefolgt von einer ohrenbetäubenden Explosion. Die Orks waren nicht länger ihre Hauptsorge. Viel schlimmer war, das Schwarzmagier beschlossen hatten, ihren Tempel im Orkgebiet zu verlassen und sich zum ersten Mal in der Geschichte in den Konflikt zwischen Elben und Orks einzumischen. Alle paar Sekunden schlug eine dieser Kugeln im Tempel ein. Doch dann hörten die Magier auf und zogen sich zurück. „Den ersten Angriff scheinen wir überstanden zu haben.“ Thibors Worte hallten durch Reias Kopf. Es war einfach zu unwahrscheinlich, dass der Angriff schon vorbei war. Als sie nach oben zu den Sternen sah bemerkte sie einen dunklen Schatten in der Luft. Sie rieb sich die Augen. Aber es war keine Täuschung, etwas flog über dem Tempel herum. Im nächsten Moment sah sie, wie der Schatten sich vergrößerte. Blitzschnell sties sie Thibor zur Seite und sprang hinterher. Doch es war bereits zu spät. Eine gewaltige Klaue umfasste ihren Körper und zog sie hinauf in die Luft.
Thibor fühlte einen harten Stoß und stürzte ins Treppenhaus. Noch während er fiel hörte er Reias erstickten Schrei, als sie gepackt wurde. Als er sah, dass das Monster begann, die Tempelmauern einzureißen stürmte er die Treppe hinunter. Er war noch nicht unten angelangt, als ihm 2Orkkrieger entgegenkamen. Blitzschnell zog er sein Schwert und stach es dem ersten Ork ins Herz, als dieser zum Schlag ausholte. Auch den zweiten strecke er mit wenigen Hieben nieder. Als er aus der Tür trat hatte sich der Tempelvorhof bereits in ein Schlachtfeld verwandelt. Einige seiner Männer waren bereits tot und es war nur noch eine Frage der Zeit, bis die Orks endgültig die Kontrolle über das von dem fliegenden Monster vernichtete Mauertück haben würden. Auch die Schamaninnen kämpften tapfer und ihre Zauber erhellten das gesamte Schlachtfeld. Doch acuh sie hatten die ersten Verluste zu beklagen und der Strom an Orkkriegern wollte einfach nicht enden. Dann entdeckte er den fliegenden Dämon wieder. Er hatte sich auf einer Turmspitze niedergelassen und begann nun damit, seiner noch lebenden Beute das Herz herauszureißen.
Nachdem Reia von der fliegenden Bestie gepackt worden war hatte sie hilflos mit ansehen müssen, wie der Dämon die Festungsmauer zerstörte. Sie versuchte, sich durch Zauber zu befreien doch der eintige Effekt war, dass sich die Krallen noch enger um sie schlossen. Sie waren weitergeflogen auf ein Dach. Reia wusste aus alten Überlieferungen, dass der Dämon ihr zuerst das Herz herausreisen würde. Doch so leicht wollte sie nicht aufgeben. Sie begann., immer mehr Energie in ihrem Körper zu zu sammeln. Bevor er ihr Herz erreichen konnte, musste der Dämon den Griff seiner Klaue ändern. Reia nutzte sie Gelegenheit. Sie sprang hoch und krümmte sich zu einer Kugel zusammen. Dadurch wurde ihre Gesammelte Energie noch stärker komprimiert. Ein letzter Gedanke an ihre Schwester, dann streckte sie sich ruckartig aus und befreite die gesamte gespeicherte Energie.
Thibor sah, wie eine gewaltige Explosion den Himmel erhellte und verfolgte, wie der in Teile gerissene Dämon auf den Tempelvorhof stürzte. Reia hatte wirklich ihr bestes getan. Jetzt würde er es ihr gleich tun. Mit einem Schrei stürzte er sich in die Schlacht.
Die Hälfte seiner Tempelgarde war bereits tot oder kampfunfähig und auch die Reihen der Schamanen lichteten sich in immer schnelleren Tempo. Er entdeckte seinen jüngeren Bruder Theran und sah voller Stolz, wie dieser 7Orks gleichzeitig bekämpfte und siegte. Plötzlich tauchte hinter Theran ein wahrer Riese von Ork auf. Er war mindestens 3.5Meter groß und holte bereits zum Schlag aus während Theran noch zu seinem Bruder Thibor schaute. Thibor wusste, dass er seinen Bruder nicht mehr rechtzeitig erreichen konnte. Er nahm all seine Kraft zusammen und warf sein Schwert. Es traf den Ork mitten ins Herz. Er rannte zu seinem Bruder und zog sein Schwert aus der Leiche. Theran war anscheinend schon weitergelaufen.Dann entdeckte er seinen Bruder. Er hatte sich einen Haufen von 20 Orks gesucht und schon über die Hälfte zu Boden geschickt. Was Theran nicht gesehen hatte war, dass hinter der Orkgruppe ein Magier stand. Dieser hatte gerade einen Energieball geformt, um ein weiteres Gebäude zu vernichten, als er Theran auf sich zustürzen sah. Theran war sofort tot. Die Energie war so gewaltig, dass nichts von ihm übriggeblieben war. Nur sein Schwert, geschmiedet aus besonders hartem Stahl fiel auf den Boden.
Als einige Tage später Mathaius und sein Heer eintrafen, fanden sie nur noch Trümmer und Leichen. Das ewige Feuer Aseneths war erloschen.

Srry falls ich irgendwo nen Fehler gemacht hab. bitte einfach sagen. War die ganze nacht auf um das fertigzukriegen und ab einem gewissen punkt hilft auch Cola nicht mehr weiter.
138zeilen, 1815Wörter, 11.577zeichen ich hau mich aufs ohr
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Watershade
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BeitragThema: Re: The Legend of Endoria   Mo Nov 05, 2007 5:17 pm

Kapitel III

6Tage waren sie schon unterwegs um den Feuertempel zu verteidigen. Es war Nacht und sie hatten mehrere große Feuer entfacht. Am Himmel waren einige dunkle Wolken zu erkennen. Alayah stand mit Mathaius etwas entfernt von den Feuerstellen und blickten Richtung Tempel. Immer wieder flackerte es als ob ein Gewitter über dem Tempelberg toben würde. Eine zeitlang beobachteten die beiden das Lichtspiel. Dann erschien eine gewaltige Säule aus Licht, die vom Boden bis zu Wolken reichte und sich weiter ausbreitete. Geblendet wandten sie sich ab. Als sie wieder sehen konnten blickten sie sich in die Augen. Beide wussten, was das bedeutete. Die Schlacht hatte begonnen. In den nächsten Tagen ritten alle schweigsam. Jeder wusste, dass sie vielleicht zu spät kommen würden.
Nach 4weiteren Tagen näherten sie sich der Ebene vor dem Tempel. Die Bauernhöfe, an denen sieh vorbeiritten waren geplündert und niedergebrannt worden. Schon von weitem konnten sie erkennen, dass der Tempel zerstört war. Etwas hatte ein breites Loch in die Mauer gerissen. Alayah ritt neben Mathaius, als die Zerstörung klar zu erkennen war. Ohne sich um die Warnungen der anderen zu kümmern gab sie ihrem Pferd die Sporen und gallopierte los. Auf einen Wink Mathaius setzten sich 5Reiter ebenfalls in Bewegung, doch Alayahs Abstand wuchs immer mehr. Wenige Meter vor der Stadtmauer stieg sie von ihrem Pferd und band es an einem Holzpflock fest. Dann betrat sie den Tempel durch den Spalt in der Mauer.Der Vorhof war übersäht mit Leichen. Während sie sich vorsichtig zum Hauptgebäude vorarbeitete sah sie sich um und entdeckte viele bekannte Gesichter. In der Mitte des Platzes entdeckte sie den verbrannten und zerfetzten Körper des Dämons. Selbst tot war der knapp 13Meter große Körper angsteinflößend. Sie wandte sich ab und ging weiter zum Tempel. Dort angekommen durchsuchte sie ein Zimmer nach dem anderen. Schlieslich gelangte sie in die Halle, in der das ewige Feuer Aseneths aufbewahrt wurde. Doch der Altar war zerstört. Diese Reliquie gab den Feuerschamanen zusätzlich Kraft. Hinter ihr ertönte ein Knacken und sie drehte sich um, bereit, den ersten Feind mit einem Blitz niederzustrecken. Aber es waren nur die Soldaten, die ihr hinterhergeritten waren. Schweigend ging sie an ihnen vobei Richtung Ausgang und fing an, die Leichen ihrer Freunde für eine Beerdigung herzurichten. Plötzlich raschelte etwas hinter ihr und ein Krieger setzte sich auf. Sofort eilte sie zu ihm und wirkte einige Heilzauber. Daraufhin stand der Soldat vorsichtig auf und sah sich um. „Danke, dass du mcih geheilt hast. Ich bin Thibor, Kommandant der Tempelgarde.“. Alayah stützte ihn beim Gehen, während sie Thibors Bericht lauschte. „Wir hatten keine Chance. Sie kamen zu Tausenden und hatten Magier bei sich. Den Dämon da drüben,“ er deutete auf die riesige Leiche,“hat Reia allein getötet. Er griff uns auf einem Aussichtspunkt an. Sie hätte sich retten können aber anstatt wegzuspringen stieß sie mich zur Seite und rettete mich. Der Dämon hat sie gepackt und und ist weitergeflogen. Dann gab es eine gewaltige Explosion und er fiel brennend auf den Platz. Hast du etwas von Reia gehört?“ „Leider nicht.“ „Du solltest bei dem Dömon suchen, falls sie tot ist findest du sie wahrscheinlich dort.“ Sofort machte sich Alayah an die Arbeit. Sie bemerkte einen Fuss, der unter dem Flügel des Dämons herausragte. Vorsichtig hob sie den Flügel an, doch ihre Kräfte versagten, als sie erkannte, wessen Körper dort vor ihr lag. Tränen liefen ihr über die Wangen. Wie sehr hatte sie doch gehofft, dass Reia dem Massaker entkommen war. Ihr ganzer Körper war mit Brandblasen übersäht, von ihrer Rüstung war nicht mehr viel zu erkennen. Erinnerungen an glückliche Zeiten zogen vor ihrem inneren Auge vorüber. Ihre Aufnahme im Tempel. Die zahllosen Übungsstunden, die sie miteinander verbracht hatten. Der Tag, an dem Reia ihr Nyan, ein schneeweises Fohlen, geschenkt hatte. Ihre Aufstieg in den Inneren Kreis des Feuers.
Nach einigen Minuten hatte sie sich wieder etwas unter Kontrolle, aber als sieh aufstehen wollte zitterten ihre Knie. Dennoch schaffte sie es, Reias Körper unter dem Dämon hervorzuziehen. Die Soldaten hätten ihr helfen können, doch sie waren zurückgeritten um Bericht zu erstatten und Thibor konnte noch nicht aufstehen.
Mittlerweile hatte Mathaius den Tempel erreicht und kam mit einigen Männern herein. Als er Thibor entdeckte ging er zu ihm und begann, ihn zu den Vorgängen zu befragen.
Sanft strich Alayah über Reias Stirn. Doch als sie ihre tote Freundinn berührte fühlte sie, dass immer noch Energie ihn ihrem Körper steckte. Plötzlich kam ihr eine Idee. Sie sprang auf und lief nochmal in den Tempel zurück.

Hier Teil3. Teil4 muss wahrscheinlich noch warten, weil ich von Mittwoch bis Freitag unterwegs bin. Vllt verzögert sich das ganze aber noch mehr, da ich mich auf anraten eines Freundes bei einigen Verlägen bewerben werde.
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